Weniger Kältemittel – hohe Leistung dank Sprühtechnologie
Die Sprühtechnologie kam zunächst bei Kompaktverdampfern zum Einsatz und wurde anschließend auf überflutete Rohrbündelverdampfer übertragen. Je nach Geometrie sinkt die Kältemittelfüllmenge um 50 bis 70 % gegenüber einem überfluteten Verdampfer gleicher Größe und Leistung.
Durch den niedrigen Kältemittelstand eignen sich Sprühverdampfer auch für Schraubenverdichter. Das Öl konzentriert sich auf eine kleinere Flüssigkeitsmenge und lässt sich daher leichter über Strahlpumpen abziehen. Der nicht überflutete Bereich des Rohrbündels erlaubt es außerdem, den Sprühverdampfer als Flüssigkeitssammler zu nutzen. Er nimmt mehrere zehn Kilogramm zusätzliches Kältemittel auf, ohne an Effizienz zu verlieren.
Umweltvorschriften setzen immer strengere Grenzwerte. Eine geringere Kältemittelmenge ist deshalb ein großer Vorteil, vor allem bei großen Anlagen. Bei der Top-Version ESWT liegt der Kältemitteleintritt 45° oberhalb der Mittelachse. Das spart zusätzlich Kältemittel und reduziert den Platzbedarf unterhalb des Wärmeübertragers.
- Bis zu 70 % weniger Kältemittelfüllmenge
- Geeignet für Schraubenverdichter
- Auch als Flüssigkeitssammler einsetzbar
- Version mit Einspeisung von oben reduziert den Platzbedarf am Fuß
- Hohe Effizienz mit Grädigkeiten unter 0,5 K
Produktvarianten
- Bis zu 70 % weniger Kältemittelfüllmenge als ein vergleichbarer überfluteter Verdampfer
- Version mit Kältemitteleintritt von oben für optimierte Platzverhältnisse im unteren Bereich
- Leistungen, Geometrien und Konfigurationen wie bei überfluteten Verdampfern
- Hohe Effizienz und Grädigkeiten unter 0,5 K auch mit Sprühtechnologie
- Zwei unabhängige Kältekreisläufe passen sich besser an wechselnden Kühlbedarf an und erhöhen die Betriebssicherheit der Anlage.
- Fällt ein Kreislauf aus, liefert der weiterlaufende Kreislauf genügend Kälteleistung, bis der Fehler behoben ist.
Typische Anwendungen
- Klimatechnik
- Kältetechnik