Wieland macht weiteren Schritt Richtung Netto-Null-Emissionen
- Wieland treibt die Dekarbonisierung seiner Produktion konsequent voran und verfolgt das Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2045.
- Langfristige Strompartnerschaft mit Vattenfall stärkt die Versorgung mit erneuerbarer Energie.
- Der Solarpark Nauen deckt künftig rund 15 Prozent des Stroms, den die Wieland Gruppe jährlich für ihre deutschen Produktionsstandorte zukauft.
Die Wieland Gruppe erhöht den Anteil erneuerbarer Energien an ihren deutschen Produktionsstandorten deutlich. Gemeinsam mit Vattenfall hat das Unternehmen gestern die offizielle Eröffnung des Solarparks Nauen gefeiert. Die Anlage liegt rund 40 Kilometer westlich von Berlin und wird künftig jährlich rund 47 Gigawattstunden erneuerbaren Strom erzeugen.
Der Solarpark wurde von Vattenfall entwickelt, errichtet und wird künftig auch von dem Energieunternehmen betrieben. Im Rahmen eines langfristigen Stromliefervertrags bezieht Wieland die gesamte Stromproduktion des Solarparks für die kommenden zehn Jahre. Die Strommenge entspricht rund 15 Prozent des Stroms, den Wieland jährlich für seine deutschen Produktionsstandorte zukauft.
Das Projekt unterstützt die Versorgung von Wieland mit erneuerbarer Energie und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Produktion.
Wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung der Produktion
Die Wieland Gruppe verfolgt das Ziel, bis 2045 Netto-Null-Emissionen entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen. Grundlage hierfür ist eine umfassende Dekarbonisierungsstrategie, die auf drei wesentlichen Hebeln basiert:
- dem verstärkten Einsatz von Recyclingmaterialien,
- der Elektrifizierung von Produktionsprozessen sowie
- der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien.
Der Solarpark Nauen unterstützt insbesondere den Ausbau erneuerbarer Energien und die Reduzierung indirekter Emissionen aus dem Strombezug.
„Die Reduzierung unserer CO2-Emissionen gehört zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben unseres Unternehmens. Deshalb investieren wir konsequent in Recycling, die Elektrifizierung unserer Werke und den Ausbau erneuerbarer Energien. Der Solarpark Nauen ist ein weiterer wichtiger Baustein auf unserem Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2045 und zeigt, wie Nachhaltigkeit und industrielle Wertschöpfung erfolgreich miteinander verbunden werden können“, erklärt Dr. Erwin Mayr, CEO der Wieland Gruppe.
Erneuerbare Energien stärken Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit
Die Partnerschaft mit Vattenfall ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, mit dem Wieland den Anteil erneuerbarer Energien in seiner Stromversorgung kontinuierlich erhöht und zugleich die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige Produktion stärkt.
Neben langfristigen Stromlieferverträgen, sogenannten Power Purchase Agreements (PPA), investiert das Unternehmen konsequent und in erheblichem Umfang in die eigene Erzeugung von regenerativem Strom. Ziel ist es, die Versorgung der Standorte langfristig abzusichern, die Emissionen weiter zu reduzieren und Nachhaltigkeit als wichtigen Wettbewerbsfaktor weiter zu stärken.
Für den Ausbau erneuerbarer Energien verfolgt Wieland einen technologieoffenen Ansatz. Dazu gehören eigene Wasserkraftkapazitäten am Produktionsstandort Vöhringen, Photovoltaikanlagen auf Werksdächern weltweit sowie der firmeneigene Solarpark in Erbach bei Ulm, einer der größten Solarparks Süddeutschlands. Darüber hinaus prüft das Unternehmen Investitionen in eigene Windkraftanlagen.
Andreas Torka, Senior Vice President Sustainability & Technology der Wieland Gruppe, erläutert: „Für die Dekarbonisierung energieintensiver Produktionsprozesse gibt es keine einzelne Lösung. Entscheidend ist das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen. Langfristige Stromlieferverträge wie das PPA mit Vattenfall sind ein wichtiger Baustein, um unsere indirekten Emissionen aus dem Strombezug zu reduzieren, den Anteil erneuerbarer Energien in unserer Energieversorgung weiter auszubauen und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unserer Standorte zu stärken.“
Über den Solarpark Nauen und Vattenfall
Der Solarpark Nauen befindet sich im Havelland westlich von Berlin und verfügt über eine installierte Leistung von 46 MWp. Die Anlage umfasst rund 80.000 Solarmodule auf einer Fläche von etwa 40 Hektar und wird jährlich rund 47 GWh erneuerbaren Strom erzeugen.
Vattenfall zählt zu den führenden europäischen Energieunternehmen. Das Unternehmen entwickelt, baut und betreibt Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien in mehreren europäischen Ländern und investiert kontinuierlich in Wind- und Solarenergie.
[PDF]
[Bild] Wolfgang Albeck (von links nach rechts), Vice President Corporate Communications der Wieland-Werke AG, Heiko Zinn, Vice President Procurement & Logistics der Wieland-Werke AG, Catrin Jung, Senior Vice President bei Vattenfall, Claus Wattendrup, Vice President Solar & Batteries bei Vattenfall, Robert Crumbach (SPD), Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, sowie Lars Rohwer (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages bei der Eröffnung des Solarparks.
[Bild] Vattenfall Solarpark in Nauen
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an
Dr. Wolfgang Albeck | Vice President Corporate Communications
Graf-Arco-Straße 36 | 89079 Ulm | Deutschland
Tel.: +49 152 59719639 | press@wieland.com