Metallkompetenz seit über 200 Jahren
Seit 1820 steht Wieland für unternehmerischen Mut, technologische Neugier und die Bereitschaft, sich immer wieder neu zu erfinden. Aus einer Ulmer Kunst- und Glockengießerei entwickelte sich über mehr als zwei Jahrhunderte ein weltweit führendes Metallunternehmen mit Produktions-, Service- und Vertriebsstandorten rund um den Globus. Die Geschichte von Wieland ist geprägt von Innovation, Wachstum und dem Anspruch, langfristigen Wert für Kunden, Mitarbeitende und kommende Generationen zu schaffen.
Der Ursprung unseres Unternehmens
Als Philipp Jakob Wieland im Jahr 1820 die Kunst- und Glockengießerei seines Onkels in Ulm übernahm, legte er den Grundstein für die heutige Wieland Gruppe. Die handwerklichen und metallurgischen Kenntnisse, die er auf seinen Reisen durch Europa erworben hatte, verschafften dem Unternehmen früh einen technologischen Vorsprung.
Bereits wenige Jahre später erweiterte er das Portfolio um Messingbleche und Drähte und leitete damit den Wandel vom traditionellen Gießereibetrieb zum industriellen Hersteller ein. Sein Gespür für neue Märkte, sein Innovationsgeist und seine Bereitschaft, Veränderungen aktiv zu gestalten, prägen Wieland bis heute.
Unsere Geschichte
1820
1820 – 1900
1900 – 1945
1945 – 1980
1980 – 2010
2010 – 2019
Seit 2020
Wussten Sie schon?
Bereits in den 1830er Jahren gründete Philipp Jakob Wieland eine fabrikinterne Krankenkasse. Damit übernahm das Unternehmen soziale Verantwortung zu einer Zeit, als betriebliche Absicherung für Beschäftigte noch eine Ausnahme war.
Mit dem Werk in Vöhringen nutzte Wieland bereits ab 1865 Wasserkraft als Energiequelle. Damit setzte das Unternehmen lange vor der Energiewende auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Form der Energieversorgung.
Nach dem Tod von Philipp Jakob Wieland führte Mathilde Wieland das Unternehmen von 1873 bis 1892 weiter. Zu einer Zeit, in der Frauen in Führungspositionen die Ausnahme waren, lenkte sie erfolgreich die Geschicke des Unternehmens und sicherte dessen weitere Entwicklung.
Um 1900 eröffnete Wieland eine Kinderkrippe unter dem Protektorat von Königin Charlotte von Württemberg. Das frühe Engagement für Familien und soziale Verantwortung war seiner Zeit weit voraus.
Mit der Inbetriebnahme der ersten Strangpresse im Jahr 1901 erschloss Wieland neue Möglichkeiten in der Metallverarbeitung und legte den Grundstein für zahlreiche Produkte, die bis heute zum Portfolio gehören.
Was im 19. Jahrhundert mit rund 45 Kilogramm schweren Gussplatten begann, hat sich durch kontinuierliche technologische Weiterentwicklung grundlegend verändert. Heute produziert Wieland Gussformate mit einem Gewicht von bis zu 10 Tonnen.
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200 Jahre Wieland sind voller Geschichten, Menschen und Innovationen. Entdecken Sie weitere Meilensteine, historische Bilder und spannende Hintergründe auf unserer Jubiläumswebsite.