Kreislaufwirtschaft
Das Schließen von Materialkreisläufen ist ein zentraler Hebel zur Reduzierung unserer ökologischen Auswirkungen und zugleich ein strategischer Beitrag zur langfristigen Sicherung kritischer Rohstoffe. Unser Ziel ist es, den Rezyklatanteil in der Herstellung unserer Produkte bis 2030 auf über 90 % zu steigern. Bereits heute sorgen wir für eine stetige Ausweitung der Kapazitäten zur Verarbeitung wiederverwertbarer Materialien, indem wir gezielt in den Aufbau eigener Recyclingkapazitäten und -kompetenzen investieren.
Unsere Ziele im Überblick
| Ambitionen | Meilensteine | Zieljahr | Status |
|---|---|---|---|
| Wir werden den Rezyklatanteil in unseren Produkten bis 2030 auf über 90 % erhöhen und damit die Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz fördern. | Recyclingzentrum in Shelbyville, KY (USA) in Betrieb genommen | 2024/25 | |
| Recyclingzentrum in Vöhringen (GER) in Betrieb genommen | 2026/27 | ||
| Rezyklatanteil-Berechnung für Gussformate und Halbzeuge halbautomatisiert und validiert | 2024/25 | ||
| (Kundenspezifische) PRC1)-Berechnung im Einklang mit der PCF2)-Einführung eingeführt und durch Dritte verifiziert | 2025/26 | ||
| Konzept für einen Rezyklatanteil von über 90 % bei Kupfer entwickelt, unterstützt durch Lieferantenvereinbarungen | 2029/30 | ||
| Konzept zur Erhöhung des Rezyklatanteils in den Legierungselementen Zink, Zinn und Blei skizziert | 2029/30 |
1) PRC = Product Recycled Content, produktspezifischer Rezyklatanteil
2) PCF = Product Carbon Footprint, produktspezifischer CO2-Fußabdruck
Was uns wichtig ist
Kupfer lässt sich unbegrenzt und ohne Qualitätsverlust recyceln. Dieses Potenzial bildet die Grundlage für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und ermöglicht eine ressourcenschonende, langfristig gesicherte Rohstoffversorgung. Durch den Ausbau eigener Recyclingkapazitäten und -kompetenzen in Nordamerika und Europa sowie Investitionen in innovative Partnerschaften erhöhen wir kontinuierlich den Einsatz von Sekundärmaterial.
Unser Ziel ist es, den Rezyklatanteil unserer Produkte von derzeit 82,4 % (Geschäftsjahr 2024/25) auf über 90 % bis 2030 zu steigern. Damit mindern wir wirksam den Klimawandel als auch die Risiken in der Lieferkette.
Dabei nutzen wir sowohl auf Materialien, die während eines Herstellungsprozesses aus dem Abfallstrom separiert wurden (Pre-Consumer) als auch auf solche, die aus Endprodukten stammen, die nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck verwendet werden können (Post-Consumer).
Um die Rückführung wertvoller Metalle weiter zu fördern, bieten wir unseren Kunden gezielte Rücklaufmodelle an. Diese entwickeln wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern kontinuierlich weiter.
Was wir erreicht haben
Recyclingcenter in Shelbyville,
Kentucky, USA
- Modernes Recycling- und Raffinationszentrum für kupferhaltige Eigen- und Fremdschrotte
- Drehscheibe zur Versorgung nordamerikanischer Standorte mit Kupferbarren mit 100 % Rezyklatanteil
- CO2-Fußabdruck bis zu 75 % niedriger als bei konventionell hergestellten Kupferkathoden
Recyclingcenter in Vöhringen,
Deutschland
- Modernes Recycling- und Raffinationszentrum für kupferhalte Eigen- und Fremdschrotte
- Drehscheibe zur Versorgung europäischer und asiatischer Standorte mit Kupferbolzen mit 100 % Rezyklatanteil
- Effizienter Ressourceneinsatz mit geringerem Energieverbrauch als bei konventionell hergestellten Kupferkathoden
Recyclingcenter in Monterrey,
Mexiko
- Aufbereitung und Veredelung von Post-Consumer-Schrotten mit höheren Verunreinigungsgrad
- Drehscheibe für Recyclingaktivitäten in Nordamerika und zur Versorgung des Wieland Recycling Standorts in Granite City, Illinois, USA

